SYLVIA HAGENBACH

Texte und Bilder

ein sonntag im september

Tagebuch — Sylvia am 22. September 2009  

es war ein schöner sonniger sonntag… in hannover-döhren gab’s den „Kulturlustwandel“. die menschen gingen von ort zu ort, besuchten künstlerateliers, antiquariate, kunsthandwerker, fotografen, einen dichtergarten, viele viele innenhöfe, in denen hausherrinnen und hausherren ihren willkommenen gästen kulinarisches kredenzten. musiker musizierten, tänzerinnen tanzten… alles aufzuzählen gelingt mir grad nicht;-))) wer mehr wissen möchte:

http://www.hannover.de/stadtbezirke/doeh_wulf/index.html

auch ich durfte dabei sein – im pfarrhaus der st. petri kirche konnte ich meine arbeiten präsentieren. nebenan zeigte gisela overlach ihre wunderschönen stoffaplikationen und herbstlich-bunten kränze. sie und ihr mann sorgten auch für kaffee, tee und kuchen und eine herrliche harmonische atmosphäre im pfarrgarten. jürgen völper sang und spielte virtuos sanfte songs…  das publikum war begeistert! den ganzen tag über gabs angeregte, interessante gespräche, reges interesse und viele wissbegierige menschen. es war einfach toll! danke an alle, die dazu beigetragen haben!

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yesterday, lalalalalalalalala…

Tagebuch — Sylvia am 14. September 2009  

reeperbahn

so ca. 45 jahre jünger bin ich schlagartig geworden. für ’ne stunde ungefähr, gestern in hamburg. war auf der reeperbahn im beatles-museum – mensch kinners, das war ein flashback… da gehste rein und hörst die ganzen alten sachen, guckst alte fotos, singst karaokemäßig ins mikrophon zu der backgroundmusik von I should have known better, sitzt ganz allein in ’nem kleinen raum, vorn ’ne leinwand, an den anderen wänden lauter vorhänge, irgendein großes konzert soll gespielt werden (hab vergessen, wo wann), ein ganzes stadion voller mädels (paar jungs war’n auch da, ganz paar) und die kreischen und kreischen und falln in ohnmacht und die armen ordner haben schweissausbrüche und halten sich die ohr’n zu, ganz verdattert gucken sie aus der wäsche, völlig hilflos, und da, da kommen sie, vier spillerige jungs latschen übern rasen, gucken, grinsen, fangen an zu spielen und man hört wirklich KEINEN ton, nur immer dieses kreischen und schrillen und plötzlich gehen in diesem kleinen raum an den seiten die vorhänge zur seite, und nun auch da nur noch kreischende kollabierende fans und all das tohuwabohu, oben an der decke auch, es ist, als wenn du selbst mitten drin sitzt in diesem hexenkessel und du möchtest eigentlich mal nur mal, einmal oder so einen fetzen musik abkriegen aber das geht gar nicht… schnell ist es vorbei, aber fein wars… viele schöne erinnerungsstücke gibts da zu sehen, interviews zu hören hier und da, oh und da – um die ecke – ein jugendzimmer im stil der 60-er – ganz und gar mein zimmer, naja, die möbel halt, die erste jugendkombi nach dem kinderzimmer – hach! beim trepperuntersteigen hab‘ ich’s dann doch gemerkt – ich bin im neuen jahrtausend – keine sweet little sixteen mehr, nagut aber auch noch nicht sixtyfour;-)))

wollte nur sagen – wenn ihr in Hamburg seid und euch für die ollen Beatlesinteressiert oder einfach auch nur für diese zeit – LOHNT SICH !!!

www.beatlemania-hamburg.com/

das meer schläft

Lyrik — Sylvia am 9. September 2009  

netze

im wein schwimmen
rosen das meer
schläft
atmet
ruhig
nach den stürmen
der nacht
nixenhaut zittert
im netz
das meer
schläft
am rande
ein rauschen
ein traum
von fischen
und sternen
und wellen-
nomaden
das meer träumt
am himmel erwacht
ein zerrupfter flamingo