SYLVIA HAGENBACH

Texte und Bilder

anderes

Tagebuch — Sylvia am 30. Juni 2015  

eigentlich hatten wir anderes vor, jeder für sich, irgendwo drinnen. dann telefonierten wir. und trafen uns draußen. noch nicht zu schwül, aber schon gut für luftig mit sandalen. im berggarten http://www.berggarten-hannover.de/ist immer gut flanieren. es gibt nicht nur breite wege – kleine verwunschene pfade führen immer mal wieder vom wege ab, ins paradies, zum seerosenteich, zum moorsee,  zum froschkonzert im kühlen grünen dunkel…überall versteckte bänke, lauschige plätzchen zum verweilen.

vor dem mausoleum https://de.wikipedia.org/wiki/Welfenmausoleum saßen wir auf der banke und ließen uns beschatten. eine schülergruppe mit zetteln in händen zockelte heran. ey, hier ist Mauseloim, mann, guck doch, da. wir stokelten und rannten, kicherten durch den staudengarten. staunten über gräser, blüten farben. rennen mussten wir, weil die gewissenhaften sprengwasserverspritzer sich öfter drohend in unsere richtung drehten. nicht immer war der run erfolgreich. ein bisschen erfrischt und nass gekleckert strebten wir dem ausgang zu. manche schauten peter stirnrunzelnd an. wahrscheinlich fanden sie seinen sonnenschutz befremdlich. ich fand ihn sehr kleidsam – ein großes stofftaschentuch mit knoten an allen vier ecken. richtig stylish, oldfashioned halt.

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bügelschrift

Tagebuch — Sylvia am 29. Juni 2015  

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jetzt mehr!

Tagebuch — Sylvia am 23. Juni 2015  

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jetzt mehr: „Masala“ hat begonnen, Festival der Worldmusic, musik aus aller herren und frauen länder. vor 20 jahren haben ein paar enthusiastische menschen des Kulturzentrum Pavillon damit angefangen, interessante musiker einzuladen, die eine gute woche lang dort und in der Region Hannover konzerte geben. was haben wir in den jahren nicht alles gehört und gesehen und getanzt! zum heulen schön in der marktkirche unter einer der hohen streben fünf fischer aus sardinien, die sangen wie die engel, das publikum saß eng an eng drum rum. so viele gänsehäute… hier könnt ihr mehr erfahren: http://www.mein-italien.info/musik/canto-a-tenore.htm

ein anderes durchrüttelndes erlebnis waren die dudelsackpfeifer aus der Bretagne, die zusammen mit einer afrikanischen trommelgruppe (das land weiss ich leider nicht mehr) den saal fast explodieren ließen, es ging durch mark und bein und war einfach herrlich.

dieses jahr erlebten wir Gasandji http://www.masala-festival.de/project/gasandji/ – tolle frau, tolle stimme – und eine wunderbare entertainerin. danach Habib Koité und band – der eigentlich der star des abends sein sollte – aber, leider, nein: verglichen mit Gasandji war das sehr lau…

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unser lieblingskonzert aber war das auf dem Adolphshof (siehe gestern, http://www.adolphshof.de/aktuelles/aktuelles/). Ya Puso La Marrana http://www.masala-festival.de/project/ya-puso-la-marrana/
spielten, die ziegen wollten in den stall, aber nicht an den laut schallenden boxen vorbei – da rief der sänger kurzerhand eine „ZIEGENPAUSE“ aus, stille auf der bühne und im publikum und die ziegen konnten ohne aufregung in ihren stall, wo sie sich nach und nach trommelbäuche anfraßen.

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das schöne konzert danach mit Parno Graszt aus Ungarn http://www.masala-festival.de/project/parno-graszt/ brachte alle zum tanzen, klatschen und mitsingen und total beglückt und ein bisschen nach ziege riechend fuhren wir heim.

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am sonntag dann noch: die Fète de la Musique https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Fete-de-la-Musique-bringt-Hannover-zum-Klingen,hallonds27694.html

in der ganzen innenstadt – lange haben wir’s nicht ausgehalten – nach zwei wunderbaren konzerttagen war das wohl nun doch eine nummer zu viel – nach hause gehen, füße hoch und stille genießen…

kleiner nachtrag zu Parno Graszt zum schmunzeln:

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