aufm dobel

oktoberblätter der wind spielt mit dem feuer

und der schenkt mir ein wenig zeit zur besinnung. und die erinnerung daran wie schön es ist, an einem kühlen regnerischen julimorgen trotz allem einen der schwarzwaldriesen zu besuchen, an seiner flanke entlangzustromern (bergauf natürlich), sich von seinem kühlen atem erfrischen zu lassen, vom streicheln seines gräserfells und seiner zweigstacheln herzhaft nass zu werden, während einem der schweiss übers gesicht rinnt. und wenn du dann aus dem wald heraus stapfst, noch ein stückchen ansteigst – wie es dann plötzlich geschehen kann, dass der wind in die wolken fährt, sie auseinanderzupft und dir einen weiten blick beschert – dann willst du sofort wieder los, du hörst ihn läuten, den belchen, in deinen sonntagmorgen hinein.

klar -
es ist frühling und niemand
niemand wundert sich
über fische am himmel
und schwebende steine
schau hin die wolken sie
schwingen hell in den zweigen
alles ist leicht sagst du
selbst die erde
wiegt nicht mehr
so schwer