SYLVIA HAGENBACH

Texte und Bilder

das meer schläft

Lyrik — Sylvia am 9. September 2009  

netze

im wein schwimmen
rosen das meer
schläft
atmet
ruhig
nach den stürmen
der nacht
nixenhaut zittert
im netz
das meer
schläft
am rande
ein rauschen
ein traum
von fischen
und sternen
und wellen-
nomaden
das meer träumt
am himmel erwacht
ein zerrupfter flamingo

 

3 Kommentare »

Kommentar by seelenruhig

12. September 2009 @ 16:30

schönes gedicht – der rhythmus wie wellen die kommen und gehen und dann …. plötzlich …..maniküre!!!

liebe grüße vom bodensee, der heute auch wellengang hat … und glitzersonne dazu!

Ellen

Kommentar by Kerstin

21. September 2009 @ 19:33

Klasse! MEER davon ;-)

Kommentar by Dietmar

13. Oktober 2009 @ 18:20

ein köstlich üppige Poesie, liebe Sylvia,
wunderbar passend und schmeckend
zu den im Netz gefangenen
Meeresfrüchten, allerdings -
und erst ganz weit weg, wie auf einem
anderen Ozean – rauscht es davon,
Tsunami, über dem sich –
völlig vergeblich – eine Windhose
dreht.

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