zu fuß

Von | 16. Oktober 2026

hierhin liefen wir zu fuß. wir wussten, es ist eine sehr schöne kirche, die christchurch cathedral https://christchurchcathedral.ie/

mich haben besonders die fußbodenmosaike beeindruckt. und in den katakomben die vielen güldenen sachen in vitrinen. und die skelettierte katze, die man einmal bei bauarbeiten fand. auch unten in den katakomben.  eines sonntags gingen wir wieder mal in den gottesdienst dort. einmal vorher waren wir da und sehr beeindruckt von der predigt, die wir fast wort für wort verstehen konnten, so gestochen scharf und einfach war das englisch, das gesprochen wurde. auch dieser gottesdienst hat uns gefallen, mit der anschließenden tee- und kaffeerunde im stehen. mit keksen. und freundlichen menschen, die auf uns zu kamen und fragten woher und wieso. die gespräche waren anregend und nett, überhaupt nicht aufdringlich. ein tolles bauwerk! als wir rausgingen, wurden wir fast hinweggeschwemmt von hineindrängenden menschen, kameras vorm bauch, ohne rücksicht auf verluste. das hat keinen spaß gemacht.

 

bus

Von | 14. Oktober 2026

wie gern sind wir bus gefahren in Dublin. wir hatten eine karte für die öffis und konnten alles nutzen, hin und her. wenn die menschen einsteigen, sagen sie „good morning, good evening“ oder „hello“ zum busfahrer. wenn sie aussteigen, rufen sie „Thank you“.  toll! das haben wir uns auch angewöhnt. um die ecke waren sehr viele bushaltestellen, darum war es leicht für uns, zu verreisen. eines tages nahmen wir den 13er nach Crange Castle. oh, dachten wir, da ist bestimmt ein kleines schlösschen und ein großer grüner park. wir fuhren und fuhren. durch die innenstadt, voll mit menschen. dann durch vororte, dann an riesigen einkaufszentren vorbei, dann an vielen vielen sportplätzen, die alle sehr belebt waren, kinder, erwachsene, alle wuselten herum. dann wurde es einsamer und irgendwie unbelebt. und dann kam der endpunkt: Crange Castle. oh. wie schön. wir waren in einem wissenschaftspark gelandet, lauter seltsame gebäude, kaum menschen zu sehen. der busfahrer sagte „about 15 minutes“ auf unsere frage, wie lange es dauerte, bis wir einen bus zurück nehmen können. so saßen wir auf einem bänkle und schauten ins nichts. der verdacht lag nahe, dass der besitzer von crange castle sein castle und seinen grundbesitz verscheuert hat. und die stadt Dublin hat gebaut, gebaut. einen wissenschaftspark. der bus kam, wir stiegen ein und kamen tatsächlich an einem gebäuderelikt vorbei, rest von altem gemäuer. das war bestimmt das castle! riefen wir. wahrscheinlich stimmts sogar.

irish red

Von | 13. Oktober 2026

die menschen in Irland sind so freundlich. wenn es einheimische sind. zuerst waren wir ganz verwirrt. gibts das noch? nicht mürrisch, nicht rumgrummelnd, sofort platz machend im bus, obwohl wir ja gar nicht fordernd sind, still stehend in der ecke. aufgesprungen und … aber auch sonst. viel lächeln, viel „dear“, und das nicht nur im „dienstleistungsbereich“. menschen, dich dich anlachen, wenn dir eine vermeintliche tölpelei unterläuft, die dir hier daheim mindestens einen bösen blick eingebracht hätte. sagenhaft. wir sind begeistert. obwohl – wir haben es ja eigentlich gewusst. oder schon erlebt bei unseren wanderungen in Irland, als wir noch supergut zu fuß waren. herzerwärmend, echt.