SYLVIA HAGENBACH

Texte und Bilder

der zerbrochene klang

Tagebuch — Sylvia am 5. Mai 2012  

        

da ist ein ganz besonderes kino in Hannover, das KNHO auf dem Sprengel-Gelände in der Nordstadt (einst besetztes und umkämpftes gebiet, schauplatz hitziger kämpfe zwischen punks und polizei. Jetzt siehts noch ein bisschen bunt aus aber doch ziemlich kampfberuhigt).

dieses kino existiert schon jahrelang, wird von engagierten menschen ehrenamtlich betrieben und – schande über mein haupt – gestern hab ich es zum ersten mal betreten… aber sicher nicht zum letzten mal. ein saal mit ( ich weiss nicht aus welchem längst untergegangenen laden) alten kinoklappstühlen im hinteren bereich, vorn ein knuffiges sofa und jede menge sessel zum drin rumfläzen. ganz hinten hinter einer großen glaswand die filmvorführgeräte, auch richtige dinosaurier. ein sehr interessantes programm wird dort gespielt, hier mal gucken: http://www.kino-im-sprengel.de/

wir haben uns den film „der zerbrochene klang“ angeschaut, zwei stunden lang, und haben uns nicht eine sekunde gelangweilt. aus der kurzbeschreibung des films:

„Bis Anfang des 20. Jahrhunderts lebten jüdische und Roma- Musikerfamilien in Bessarabien zusammen, heirateten untereinander und musizierten gemeinsam. Diese jüdischen Klezmer- und Roma- Lautarimusiker formten eine gemeinsame Musikkultur, die durch den Zweiten Weltkrieg zerstört wurde.
70 Jahre später begeben sich 14 international bekannte Musiker aus aller Welt auf eine Reise in diese Vergangenheit. Die musikalische Suche nach dem zerbrochenen Klang führt sie zu hinreißender Musik, aber völlig unerwartet auch zu einer teils sehr schmerzlichen Erforschung ihrer eigenen Identität und Stellung als Juden und Roma in und außerhalb Europas. “

Hier könnt ihr weiteres finden: http://1meter60-film.de/der%20zerbrochene%20klang.html

wirklich ganz großartig!

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