SYLVIA HAGENBACH

Texte und Bilder

„In meinem Zimmer“

Tagebuch — Sylvia am 12. September 2010  

„In meinem Zimmer bleibt mir die Welt verschlossen.

Doch wenn ich gehe,merke ich, daß sie aus drei oder

vier Hügeln und einer Wolke besteht.“ Wallace Stevens

weide

7 Comments »

Comment by Wildgans

12. September 2010 @ 19:49

…MEHR nicht? oder wie ist das zu verstehen? ist es zu verstehen?
gruß von sonja

Comment by sylvia

13. September 2010 @ 13:56

liebe Sonia,

mir gefiel so sehr das paradoxe daran – wenn ich im zimmer bleibe, kann ich „die welt“ nicht entdecken (stimmt das?) – aber wenn ich mich in bewegung setze, raus gehe – dann erlebe ich, dass da mehr ist als in meinem zimmer – aber eigentlich ja immer noch nicht sehr viel – auch nicht „die welt“ – ich musste richtig lachen, als ich das las. eigentlich erleb ich ja immer nur einen ausschnitt. was mir noch gefiel war, dass die drei oder vier hügel und die eine wolke für mich aber trotzdem eine große weite hinein gebracht haben – das wars eigentlich;-))). weiss nicht, obs der autor so meinte…
herzliche grüße
sylvia

Comment by Hermann Josef

13. September 2010 @ 18:55

… ja, das ist ganz schön und ich würde hinzufügen „fünf oder sechs bäume“, denn die braucht es immer, die sind manchmal so viel mehr als die ganze welt.
von herzen liebe grüße von
hermann josef

Comment by sylvia

13. September 2010 @ 21:03

lieber Hermann Josef,

jaaa: unbedingt bäume;-)))!!! die brauch ich auch um mich. je älter ich werde, desto wichtiger werden sie mir, seltsam…

auch von mir sehr liebe grüße!
sylvia

Comment by Dietmar

18. September 2010 @ 07:40

schön, draußen zu sich zu kommen und
drinnen bei sich zu bleiben –
ebenfalls gut, dass es manchmal
auch andersrum geht,
also in einer Art
Gegenverkehr tritt man aus
sich heraus und kommt
sich freundlich
entgegen

Comment by sylvia

18. September 2010 @ 09:57

;-))) das gefällt mir sehr!

Comment by carola joswig

24. September 2010 @ 14:21

Bäume müssen sein!!!!

manchmal denke ich aber, dass zu Hause mehr ist als die Welt-ich kann mich überall hin denken, der Phantasie ihren Lauf lassen. Draußen-da ist dann die Realität: Autos, Müll, Lärm-kaum Platz um auch nur den kleinsten poetischen Moment zu spüren.

Kommt vielleicht auf die Tagesform an.

In gerader guter Form,
herzliche Grüße
Carola

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