ein straßenfest. musik. bratwurstbude. mir läuft das wasser im mund zusammen. ich muss eine bratwurst haben! viele andere haben das auch gedacht, die schlange ist lang, die sonne brennt. egal. ich will die bratwurst! wacker erkämpft liegt sie auf dem pappteller. senf ist auch reichlich drauf. ein paar schritte abseits geh ich, stolper ein bisschen und die bratwurst fliegt hoch, der senf auf mich und meine klamotten. die bratwurst kann ich fangen, ich will sie verschlingen, noch heiss, nicht labberig kühl. man lässt mich nicht. oder besser: frauen lassen mich nicht. von überallher kommen sie geeilt mit taschentüchern, servietten, zeugs, versuchen, an mir rumzuwischen. NEIN! BITTE! schreie ich, nein, lasst das. ich will die bratwurst essen! aber IHRE KLEIDUNG! wisch wisch. NEIN! das ist mir doch egal, ich will die wurst jetzt essen. sie schauen mich an wie ein seltsames dings und gehen davon. ich tunke die bratwurst in den senf auf meinem shirt, grunze zufrieden und verschlinge die wurst. abwaschen geh ich später…

So muss sich Leidenschaft anfühlen – sogar dann, wenn es nur um die Wurst geht! :–)
Einen lieben, lächelnden Gruss,
Brigitte
hallo Brigitte:-)))! ja, war ein leidenschaftlicher wunsch. und die vielen ordentlichen frauen wollten mich lieber sauber machen:-))). auch leidenschaftlich! liebe grüße
Sylvia
Das ist ja mal eine heiße Story 😉
Herzliche Grüße
@mona lisa
ja, hot hot hot:-))).
es war irgendwie auch lustig.
lieber gruß
Sylvia
Ein reineweg martialischer Text, der mir doch sehr gefällt!
@Sonja
:-))) ja, war wohl auch bissl martialisch. aber ich hab mich fein gewehrt. immer diese „ordentlichkeit“.
lieber gruß
Sylvia