bus

Von | 14. Oktober 2026

wie gern sind wir bus gefahren in Dublin. wir hatten eine karte für die öffis und konnten alles nutzen, hin und her. wenn die menschen einsteigen, sagen sie „good morning, good evening“ oder „hello“ zum busfahrer. wenn sie aussteigen, rufen sie „Thank you“.  toll! das haben wir uns auch angewöhnt. um die ecke waren sehr viele bushaltestellen, darum war es leicht für uns, zu verreisen. eines tages nahmen wir den 13er nach Crange Castle. oh, dachten wir, da ist bestimmt ein kleines schlösschen und ein großer grüner park. wir fuhren und fuhren. durch die innenstadt, voll mit menschen. dann durch vororte, dann an riesigen einkaufszentren vorbei, dann an vielen vielen sportplätzen, die alle sehr belebt waren, kinder, erwachsene, alle wuselten herum. dann wurde es einsamer und irgendwie unbelebt. und dann kam der endpunkt: Crange Castle. oh. wie schön. wir waren in einem wissenschaftspark gelandet, lauter seltsame gebäude, kaum menschen zu sehen. der busfahrer sagte „about 15 minutes“ auf unsere frage, wie lange es dauerte, bis wir einen bus zurück nehmen können. so saßen wir auf einem bänkle und schauten ins nichts. der verdacht lag nahe, dass der besitzer von crange castle sein castle und seinen grundbesitz verscheuert hat. und die stadt Dublin hat gebaut, gebaut. einen wissenschaftspark. der bus kam, wir stiegen ein und kamen tatsächlich an einem gebäuderelikt vorbei, rest von altem gemäuer. das war bestimmt das castle! riefen wir. wahrscheinlich stimmts sogar.

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