rund
jeden morgen geht er ins stehcafé. vor der arbeit. ein cappucino. ein brötchen mit ei. seine eintrittskarten zum chill-in. seine tarnkappe. er rührt zucker in die tasse und fängt an. es muss heimlich geschehen. sonst hat es keine gültigkeit. eins, zwei, drei, vier. in zehn minuten kommt man nicht weit. es strengt die augen an.… Read More: zählen »
ich betrachte den himmel am morgen, wie er sich wandelt zwischen zwei wimpernschlägen. sturmblau, basalt-, anthrazit-, ein paar wischer elefantengrau ziehen ostwärts über die felder. eine spur hellblau scheint auf zwischen wolkenwalen, taucht zurück in die dunklen massen. tropfen zerspringen auf der balkonbrüstung, beklopfen die schimmernde scheibe des glases. in der schütteren zittrigen krone der… Read More: ein regentag »