die vitrine – ich schrieb davon – hat neue bewohner. melancholisch versonnene versunkene menschen, wunderbar gezeichnet-gemalte akte. man möchte geschichten erfinden. aber eigentlich erzählen sie sich beim betrachten selbst… das hinfahren lohnt. für Hannoveraner ists natürlich leichter. aber auch sonst: Verteilerebene der U-Bahn-Station Aegidientorplatz.
zaubertrankbad
drei jungs, drei akkordeons in der fußgängerzone und ich war hin und weg. nicht das übliche gequetsche, tausendmal gehört, von ganz Paris, das von der liebe träumt und vom himmel von Paris und vom dingsbums von Paris… sie spielten mit feuer, mit ernst, mit leidenschaft ganz anderes. für mich war es ein bad im zaubertrank, der neue kräfte schenkt. war es eine halbe stunde, waren es 20 minuten, ich weiss es nicht mehr. ich stand und lauschte. so viele rannten achtlos vorbei, ich fasste es nicht. die jungs aus der Ukraine haben mein herz berührt mit ihrer musik. danke euch!

