ach sagte die frau an der rezeption des sprechzimmers,
sie haben sich ein buch mitgebracht – schön!
gerade les ich Esther Kinsky, „Hain“. Mag sehr ihre
kurztexte, ihre genauen beobachtungen, z. B. über
vögel oder über fehlende vögel, über die menschen,
das dorf, den friedhof, die läden. es ist kein pageturner,
aber ganz wunderbar entschleunigend.


