Kategoriearchiv: Lyrik

aschermittwoch

Von | 17. Februar 2010

glockenrufe die narren beugen die häupter ausgekreuzt die tollen tage ein fetter kater räkelt sich es riecht nach fisch in küchen und kneipen in meiner blauen schale duften süße sonnen

eiswolken

Von | 7. Februar 2010

eiswolken ziehen jemand streut salz in die stillen brunnen ein sternenfell wächst unter deinen füßen geh heim schon klirren speichen und wimpern drähte sirren das lied geh heim noch ist zeit bald erfrieren die bitten der vögel im schwarzen geäst

mein vater

Von | 22. Januar 2010

mein vater er lächelt er lächelt im schlaf weil er vielleicht wieder jung ist weil er vielleicht wieder stark ist auf seinen füßen steht und läuft weil seine hände beweglich und sanft sind und seinen schimmel streicheln und seinen schlitten voll mit holz bis ins dorf ziehen der schnee ruht sich aus in vaters narbigen… Read More: mein vater »