Bei der Besichtigung deiner Lieblingsplätze der
Gedanke: da haben beinahe alle, sofern sie irgendwo wohnen, irgendwo noch einen anderen Ort. Er liegt außerhalb oder vielmehr innerhalb der gewöhnlichen Bleibe, also hinterm Berg, hinterm Fluss, weiter ab in den Wäldern. Dort ranken Bohnenpflanzen mit Schmetterlingsblüten bis in die blauen höheren Regionen. Manchmal dringt das Getöse unterirdischer Quellströme ans Ohr, erfüllt mit den Stimmen der Sirenen, Propheten und saisongebundenen Kuckucksrufen. Hier schwimmt ein sagenhafter Fisch seine Runden in einem Bassin, das den Boden der einen der beiden Herzkammern ausfüllt und zugleich als Tauf-und Tauchbecken dient, zur Abkühlung an überhitzten Tagen.
Das Problem solcher anderen Orte: nicht immer gibt es Zugang dazu.
Schlimmer noch: oft ist bereits das Bewusstsein ihrer Existenz verschüttet. Man müsste schon wie seinerzeit Schliemann arbeiten, um da heran zu kommen. Schwere Erdbeben und gelegentliche Erschütterungen brechen hin und wieder die zementartige Decke auf, die sich darüber ausbreitet. Dann gibt es die Möglichkeit, mit speziell geflochtenen Strickleitern abwärts und aufwärts heranzukommen, jedoch häufig unter Schwindel und Einsturzgefahr.