
nach der tagung, nach dem mittagessen, nach dem gepacke und geraffel gehe ich fort. länger hab ich gewartet, denn vom himmel strömte es unablässig. aber ich wollte, unbedingt, von hier aus zu fuß zum bahnhof laufen. als der regen verstummte und der himmel lichter wurde, ging ich endlich los. die anderen in ihren autos fuhren vorbei, stoppten, hielten an: können wir dich mitnehmen? danke, sagte ich, nein danke, ich möchte laufen, einfach laufen. aber es regnet gleich wieder. das ist egal. ich hab nen schirm, der rucksack ist regendicht und ich habe große lust darauf. ja dann… und sie fuhren davon.
in den zweigen hingen helle tropfen, der wind fuhr hindurch und die bäume sangen. es war kühl und still und einsam. von weitem winkte mir die birke. ich hielt an und schaute, die sonne kroch für einen moment aus den wolken. alles wurde silbrig und hell und ich vergaß, dass es regnete.


