fliegende bratwurst

Von | 1. Juli 2026

ein straßenfest. musik. bratwurstbude. mir läuft das wasser im mund zusammen. ich muss eine bratwurst haben! viele andere haben das auch gedacht, die schlange ist lang, die sonne brennt. egal. ich will die bratwurst! wacker erkämpft liegt sie auf dem pappteller. senf ist auch reichlich drauf. ein paar schritte abseits geh ich, stolper ein bisschen und die bratwurst fliegt hoch, der senf auf mich und meine klamotten. die bratwurst kann ich fangen, ich will sie verschlingen, noch heiss, nicht labberig kühl. man lässt mich nicht. oder besser: frauen lassen mich nicht. von überallher kommen sie geeilt mit taschentüchern, servietten, zeugs, versuchen, an mir rumzuwischen. NEIN! BITTE! schreie ich, nein, lasst das. ich will die bratwurst essen! aber IHRE KLEIDUNG! wisch wisch. NEIN! das ist mir doch egal, ich will die wurst jetzt essen. sie schauen mich an wie ein seltsames dings und gehen davon. ich tunke die bratwurst in den senf auf meinem shirt, grunze zufrieden und verschlinge die wurst. abwaschen geh ich später…

wieder da…

Von | 22. Mai 2026

hier waren wir, lang. in der dorfeinsamkeit, im markgräfler frühling. schön wars, lang wars. als wir

zurück waren, begann mein PC zu spinnen, nichts konnte hochgeladen werden. nun ist alles wieder

in bester ordnung, aber es ist schwer, wieder in die gänge zu kommen. aber es kommt. es kommt.

es stottert. aber es wird.

wieder hier – auch das dauert, sich wieder einzufinden, aber das ist inzwischen geglückt. es gibt ja

den balkon und den blick in die grünen windbewegten blätter. die blüten hatten wir dort. hier sehen

wir schon die ersten fruchtstände. lustig. schön.

sie lag

Von | 27. März 2026

sie lag unter dem blühenden baum, geschlossene augen, und atmete den duft der blüten ein. später sah ich sie durch den garten hinken, mit großen augen, wie ein kind.