um mich her all die geräusche der baustelle im nachbarhinterhaus. vor dem haus vier gelbe fahrzeuge mit dem namen der dachdeckerfirma darauf. eilige männer, die gegen das 11. gebot („Du sollst nicht lärmen“, Robert Gernhardt) verstoßen. mit lust? mit fatalismus? geht halt nicht anders? es knallt. es dröhnt. es plumpsen schwere dinge in orangene container. auf der gegenüberliegenden straßenseite geht dieser typ mit dem laubbläser. was bläst denn dieser laubbläser, ein bisschen dreck. irgendwer versucht sein auto zu starten, das röchelt und rasselt und will nicht. in der küche singt Patti Smith irgendwas vom april fool. die tauben gurrn, die katzen schnurrn (unhörbar hinter fenstern). manchmal denke ich, ich möchte gern ein hörstück machen, mit all den alltagsgeräuschen, mit ihrer power und ihren rhythmen. plötzlich eine stille, zwischen zwei stücken. dann ein martinshorn, dann mehrere. die stadt macht weiter.
nicht leicht
der pc will nicht, oder nicht immer oder meistens nicht. fotos aus der kamera auf den pc laden – fehlanzeige. schnell mal ne mail verschicken – nee. es dauert ewig. das macht müüüüüüüüde. oder ist es die frühjahrsmüdigkeit? dagegen gibts ja was:
wir waren verreist. und viele schöne fotos sind auf der kamera. die wollte ich hier vorstellen. natürlich. ja. ich weiss. es geht auch ohne fotos. das schreiben. aber es will nicht richtig. wollte nur mal wieder sagen: es geht mir gut. aber es will nicht richtig. bestimmt kommts wieder. ganz bestimmt!
