
grauer winter hell
hagebutten tropfen moos
schimmern und leuchten

grauer winter hell
hagebutten tropfen moos
schimmern und leuchten

sein visier, über und über verziert mit seltsamen figuren, schlangen, einem springenden fisch, kauernden lauernden gestalten, verschlungenen pfaden. verwirren sollte es. alle, die ihn ansahen, sollten sich verlieren im entschlüsseln der zeichen. das verschaffte ihm vorsprünge, rückschritte, seitenhiebpositionen. es war schwer, es zu tragen, aber es lohnte sich für ihn. dennoch…

dennoch, an manchen tagen war er es leid. dann zog er es vom gesicht und man sah, wenn man sie entdeckte, seine müden augen. der blick tückisch? erschöpft? traurig? umrahmt von violetten schatten, ein wenig wund aber wach. all die kämpfe, versteckspiele, das verstohlene stochern nach gelegenheiten, man konnte sie entdecken in seinem blick. unterdessen…

unterdessen saß der rotkohlkönig still in seinem versteck und hoffte, dass das stochernde schwert des kämpfers nie bis zu ihm vordringen würde.
