SYLVIA HAGENBACH

Texte und Bilder

fast wie frühling

Tagebuch — Sylvia am 24. Februar 2014  

072

es ist fast wie frühling, sagen sie. es ist windig und klar, die sonne strahlt durch die zweige, glänzt auf dem kiesteich, ein blaues kichern im trockenen schilf. vergessene eichenblätter rascheln hellbraun am stamm. zwei spaziergänger, ein rentnerpaar. sie tragen wanderstöcke, über und über mit plaketten geschmückt. von fern läuten glocken den mittag ein. blasse baumhaut, ein schwan. am schwarzen weg im apfelgarten krempelt ein kleingärtner die ärmel auf und von Hemmingen rüber weht ein kräftiger misthaufenduft.

4 Comments »

Comment by Quer

25. Februar 2014 @ 08:58

Voller Poesie ist dein Frühlingstext. Wunderbar!
Da lässt die Frau für kurze Zeit das Strickzeug auf die Knie sinken und der Mann schaut ungläubig von der Lektüre auf… 😉

Liebe Grüsse,
Brigitte

Comment by sylvia

25. Februar 2014 @ 16:43

:-))) ja – sie sind genau so überrascht wie wir…
sonnige grüße
sylvia

Comment by seelenruhig

26. Februar 2014 @ 19:21

Die zwei sind ja lustig!
Hier erwarten sie nochmal ein bisschen Kälte… mir doch Wurscht!

liebe Grüße von Ellen

Comment by sylvia

26. Februar 2014 @ 20:12

mir doch auch wurscht;-)))! es ist ja auch noch nicht wirklich frühling, deshalb trau ich dem frieden auch noch nicht. aber die pullover sind noch nicht im sommerquartier, so ists auch egal.
liebe grüße
sylvia

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