Kategoriearchiv: Tagebuch

graphische verschlingungen

Von | 25. Februar 2014

die mächtigen maschseebäume legen ihre schatten auf den weg und die jogger, spaziergänger, hunde bewegen sich achtlos darüber hin, den blick in irgendeine ferne gerichtet wo das ziel winkt oder die wurst. sie ahnen nichts von den schlingen und verknotungen, denn sanft sind sie, legen sich um keinen fuß, kein bein, machen niemanden straucheln. sie… Read More: graphische verschlingungen »

fast wie frühling

Von | 24. Februar 2014

es ist fast wie frühling, sagen sie. es ist windig und klar, die sonne strahlt durch die zweige, glänzt auf dem kiesteich, ein blaues kichern im trockenen schilf. vergessene eichenblätter rascheln hellbraun am stamm. zwei spaziergänger, ein rentnerpaar. sie tragen wanderstöcke, über und über mit plaketten geschmückt. von fern läuten glocken den mittag ein. blasse… Read More: fast wie frühling »

wir nicht

Von | 21. Februar 2014

wir waren es nicht. deshalb sitzen wir regungslos, mit stillen stummen füßen. wir rühren uns nicht von der stelle. einer muss es gewesen sein, aber wir nicht. als der hund herein kam, fing er an zu schnüffeln, dann bellte er. dabei schaute er giftig auf uns, schaute hinter seinen komischen hängenden hundeaugenbrauen hervor, bellte und… Read More: wir nicht »