nun hinaus

Von | 3. Dezember 2019

vor monaten entdeckte ich das zeichen: weisser berg auf schwarzem grund. mitten im wald irgendwo. daheim forschte ich und entdeckte: Kansteinweg, von Hannover bis Alfeld. und er beginnt an der endhaltestelle der straßenbahnlinie 9. neugierig fuhr ich los, stieg aus und fand tatsächlich das zeichen. eine viertelstunde lief ich durch vorstadtstraßen, schon etwas knurrig, was für ne blöde idee. aber dann sah ich, ganz nah, plötzlich den sehr bunten herbstlich leuchtenden Benther Berg. schneller ging ich und tauchte ein in den wald. ein wirklicher herrlicher blätterteppichdicker weg. still war es, neblig, kein mensch zu sehen. später traf ich frauen mit hunden, zwei keuchende jogger und – noch viel später – einen irren, der auf einem mountainbike über einen hang bretterte. ansonsten stille, bisschen wind und blättergeraschel. die luft ganz frisch, und ich war glücklich. kurz vor Gehrden verlor ich den weg, bis nach Wennigsen hatte ich gewollt. vertagt! aber nicht vergessen. demnächst wieder.

1. advent

Von | 1. Dezember 2019

es ist ein foto aus dem herbst – aber die farben und der tannenzweig ließen mich gleich an die vorweihnachtszeit denken. so vieles war los in der vergangenen zeit – jetzt soll es stiller werden. wieder muße zum ruhigen sein, zum hören und sehen, zum schmecken und schnuppern – einfach da sein, in die kerze schauen. zimtsterne werden gebacken. die erste kerze brennt. spürst du den advent? ja!

das muss jetzt mal…

Von | 18. November 2019

Ferien in Lipburg – das ist die perfekte Erholung für jeden, der Natur und Stille braucht. Dieses Dorf, behaglich in ein Tal gekuschelt (kaum Durchgangsverkehr!), lässt gestresste Großstadtmenschen aufatmen und zur Ruhe kommen. Die schönste Natur rundherum, jede Menge gute Wege zum Wandern, mal leicht, mal anspruchsvoller, kürzer oder länger – egal was man gerade braucht, man findet es.

Auf dem Lipberg sitzen und Ausschau halten ist großartig, die ganze Rheinebene liegt vor einen gebreitet, im Hintergrund winken die Vogesengipfel. Dreht man sich ein wenig, sieht man auf Badenweilers Burgruine die Fahne wehen, eine weitere Wendung beschert uns einen wunderbaren Blick auf einen Schwarzwaldberg, den Hochblauen. Wenn man Glück hat, kann man Paraglider schweben und sogar hier landen sehen.

Zu jeder Jahreszeit waren wir schon hier und können einfach nicht genug davon bekommen. Im Winter die schöne klare Luft und manchmal sogar Schnee, die Einkehr in gemütlichen Gasthäusern, wo man noch an Kachelöfen sitzen kann… Im Frühling unter blühenden Obstbäumen lustwandeln und den Duft tiiiiief einatmen. Im Sommer in schattigen Wirtshausgärten sitzen und meinen, man sei im Paradies. Und der Herbst – ja der Herbst! lockt mit wieder anderen Genüssen. Leuchtendes Laub, neuer frischer Wein, Walnüsse, Zwiebelkuchen.

wer sich genug erholt und Ruhe genossen hat, ist aber auch ganz schnell dort, wo das Leben wuselt. Schnell ist man in Badenweiler, in Freiburg, in Basel, im Elsass – wenn man denn will. In Badenweiler geht man ins Thermalbad oder ins Konzert. Auch Theater, Ausstellungen und Lesungen gibt’s.

Aber man MUSS nicht weg. Kunstausstellungen gibt’s sogar in Lipburg. Die Galerie Helmers bietet Kunst vom Feinsten, auch Kunstkurse kann man buchen.

Am besten bleibt man hier und genießt…

Wie schön, dass wir immer wieder kommen dürfen! All das ist wunderbar. Und wenn das Wetter mal nicht mit macht – macht nichts! In der Ferienwohnung ist es gemütlich, nichts fehlt, und wir schauen von drinnen auf den Regen und wenden Seite um Seite eines schönen Buches, das wir extra dafür hierhergebracht haben.