sonne

Von | 1. März 2024

war viel daheim in der letzten zeit, hatte freude an den blüten auf dem fensterbrett. nun werden sie schon ein bisschen welk. aber schönheiten sind sie noch, oder?

sie liegen inzwischen im kompost, schade. aber ich gehe zum blumenladen, nachschub holen. ja klar, da ist ein tulpenstrauss auf dem tisch beim sofa, ein topf mit himmlischblauen primeln, überall in der wohnung leuchtets. aber morgens der blick auf einen kleinen blühenden zweig – das weckt! ich sags!

reprise von 2006 (bissl besser gehts mir aber schon)

Von | 21. Februar 2024

irgendwelche kokken? das ist noch nicht raus.
husten, schnupfen, halsweh, brustweh, schlapp wie’n lappen. ich meditiere über die schönheit eines vollgeschnieften taschentuchs. wie es aufglüht unter dem stillen kuss der morgensonne, wenn sie denn mal scheint. wie licht und schatten es verwandeln in eine elfenbeinrose, deren stiel von einem wilden glutäugigen hund apportiert und durch meine
träume gezerrt wird. ein wanderstab, ein sturer glatter wanderstab ohne firlefanz, der
aus waldsteinen funken schlägt. moos flammt auf, nichts kann die wälder löschen,
die jetzt in mir brennen.