heute gings nicht mehr

Von | 23. Februar 2023

diese schönheiten musste ich heute entsorgen, sie entblätterten sich immer mehr und mehr und mehr. es ist faszinierend, die veränderungen zu beobachten, die so ein tulpenstrauss innerhalb von 1 1/2 wochen durchwandelt. schnell noch ans fenster gestellt und porträtiert. gestern las ich, dass Herlinde Koelbl ein neues fotobuch herausgebracht hat. mit ebensolchen schönheiten, verwelktes, vergehendes. hm. dachte ich. hab ich doch auch im blick. aber ich denke, dass sie einen noch ganz anderen blick in all den jahren herangebildet hat. sehr gespannt bin ich, ob mir mal ein blick hinein ins buch vergönnt sein wird. vielleicht schafft es die Stadtbibliothek an für ihre kunstabteilung. wär schön!

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Nach Augsburg in die Ausstellung schaff ichs wohl nicht.

Herlinde Koelbl – Metamorphosen | Kunstsammlungen & Museen Augsburg

heute mal für 2023

Von | 21. Februar 2023

unser kalender für das jahr 2023. aus den fotos, die mir noch blieben, konnte ich doch noch eine zusammenstellung machen. und dieses Jahr gibts eh neue…

der festplattencrash hat wirklich seine spuren hinterlassen. manches war zu retten, weniges, aber immerhin. nun gibts auch wieder lust. das fotoprogramm ist wieder installiert, es kann doch weitergehen.

kleine dinge wie diese

Von | 7. Februar 2023

endlich ist die sonne da und ich laufe in champagnerluft. drei stunden lang. um dann sofort zurückzukehren zu faszinierender lektüre. wie wunderbar, ich kann gar nicht aufhören. „Kleine Dinge wie diese“ ist ein schmaler band von Claire Keegan, den ich aus der Stadtbibliothek mitnahm. die geschichte über einen mann, der sein unbehagen und seine skrupel lange von sich schiebt und verdrängt. der dann doch irgendwann die kurve kriegt und sich gegen das verschweigen und vertuschen empörender zustände in einem kloster zur wehr setzt. junge frauen werden dort ausgebeutet und grausam behandelt, ihre unehelichen kinder verkauft, und das alles unter der vorgeblichen wohlanständigkeit der institution. der mann, finanziell angewiesen auf die aufträge aus dem kloster, reisst sich endlich aus seiner trägheit, angst und „ist doch nicht so schlimm“-haltung und nimmt eine der gequälten in sein haus und seine familie mit. wie es weitergeht, erfahre ich nicht. was sagt die frau, was sagen die kinder, was sagt das dorf. wie geht man damit um. darüber kann man lang nachdenken.

das buch habe ich längst zurückgegeben. dann bestellte ich mir einen sammelband mit erzählungen derselben schriftstellerin. und daran sitze ich jetzt. und kann – wie schon gesagt – einfach nicht aufhören, nicht genug davon bekommen. diese autorin kann ich wirklich wärmstens empfehlen!