
der mann am nebentisch sprach über eindringlinge. Zum beweis zeigte er ein foto: die würden sich verbreiten und verbreiten und alles andere vertreiben. auf solche nachbarn, sagte er, könne er getrost verzichten. die sowas dulden, die alles schluren lassen und dann – käme dies ganze gedöns rüber. anklagend zeigte er ein beweisfoto. die frau, die mit am tisch saß, äußerte entzücken. wie hübsch! wie nett! eine richtige wiese! der mann wurde fuchsteufelswild. was? was? unkraut ist das, unkraut!!! löwenzahn! und dann auch noch der rote klee! jedes ding muss man einzeln rausgraben, das ist doch eine sauerei. und gänseblümchen! auf dem rasen! auf dem rasen! die frau fragte verwirrt, was denn daran so schlimm sei. eine bunte wiese… das IST keine WIESE! brüllte der mann. das ist ein rasen. mein rasen! und die – gehören da nicht hin. und da – machte ich mir gedanken. wenn das schon im garten los geht… dann…??? oder?


