seltsam, heute las ich im Ortheil-Blog etwas über einen fotografen, Laurenz Berges und ein altes haus in Mudersbach. und gestern sah ich eine auswahl der fotografien im Sprengel Museum, die mich sehr berührt haben. ohne zu wissen, in welchem haus fotografiert wurde. und was es damit auf sich hat.
schaut man unter Vonovia Award, kann man einige fotos betrachten und auch etwas über den Vonoviapreis, die fotografinnen und fotografen und das projekt „Zuhause“ erfahren. zu den fotos fiel mir ein:
es ist niemand im haus. aber die gegenstände sprechen. leise, wie geraschel, getuschel. ein schlüssel in einem mit papier ausgelegten kasten, papier mit blumen drauf, ein wenig angerissen. ein telefon mit wählscheibe, wie es das früher auch bei uns zuhaus gab. betten. fromme gemälde. bücher. eine deutschlandkarte. ein schönes großes sofa. familienfotos. eine verlängerungsschnur auf einem schreibtisch. der blick aus einem fenster auf die kirche im dorf. sie sind fort. aber das haus lebt weiter. nur anders, nur stiller. nur für sich.






