ja es stimmt, morgen ist auch noch ein tag war ein versprechen, das nicht einzuhalten war. aber jetzt:
wenn wir im berggarten herumspazieren, ist die zeit eine andere. wie gedehnt, wie ewig und ein wenig ist es, als seien wir im paradies. papperlapapp, haha. denn vor den toren braust und saust es, saut es rum und pöbelt es. hier nicht. hier rauschen ein wenig die wassersprenger, die das grün und bunt erhalten sollen. das rupfen und zupfen der gärtner in den beeten, das fächeln des windes in den gräsern. man kommt leicht in einen herrlichen zustand des nichts wollens und nichts müssens. und dann kann es passieren beim schlendern unter bäumen, dass man rote gesellen durch die büsche springen sieht. und manchmal kommen sie näher, so nah – …

dass du verwundert schaust und dich fragst: will es mir was erzählen? was will es? doch das ist bald keine frage mehr:

menschliche nähe, jawohl! träum weiter, sagt der tagesverstand. jaja. ich weiss schon, alles quatsch. es will – tja! aber leider haben wir keine nüsse dabei…
